Quiche mit Ziegenkäse, Fenchel und Apfel-Tomatenchutney

Hefeteig:

  • 300gr Mehl
  • 15 g frischer Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Olivenöl zu gescheidigem Teig verarbeiten und ruhen lassen.

Das Chutney:

  • 1 Dose Tomaten (gestückelt, gute italienische Qualität), oder frische – je nach Jahreszeit
  • Zwiebel,
  • 3 Knoblauchzehen,
  • 25gr Ingwer,
  • 1 Apfel
  • 1 EL Olivenöl,
  • 100ml Apfelessig,
  • 100ml Apfelsaft,
  • 50gr. brauner Zucker
  • Salz, Pfeffer,
  • 1 TL Senfkörner,
  • 4 Salbeiblätter,
  • 1/2 Chillischote

Apfel, Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Chili (letztere sehr fein) schälen, würfeln und in erhitztem Öl andünsten. Zucker unterrühren und karamelsieren lassen. Mit Apfelessig und Apfelsaft ablöschen. Tomaten zugeben, köcheln lassen; mit Salz, Pfeffer und Senfkörner abschmecken und dicklich einkochen lassen.

Belag:

  • 2 kleine Fenchel und
  • 1 Radicchio waschen, in Spalten schneiden und in
  • 2 EL Öl kurz anbraten. Salzen, pfeffern und
  • grob gehackte Walnusskerne (3EL) zu geben.
  • Zudem: 1 Becher Creme fraiche (150gr),
  • 230gr. Ziegengauda (dünne Scheiben)

Tarte-Form (28cm) mit Teig auslegen, einen Rand hochziehen. Teig mit Creme fraiche bestreichen und mit Fechel, Radicchio belgen. 1/2 Menge Chutney darauf und dazwischen verteilen. Im vorgeheizten Ofen (200 Grad) für ´20 Minuten backen, mit Ziegenkäse belegen und weitere 10-15 Minuten fertig backen. Mit übrigem Chutney ofenwarm
servieren.

Kurzbewertung: Arbeitsaufwendig aber lohnend für eine wirklich gutes und intensives Geschmackserlebnis!

Lauchquiche

 

Zutaten

Für den Teig:

  • 150g Mehl
  • 100g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Rosmarin

Für den Belag:

  • 3 Stangen Lauch
  • 2 Eier
  • 200g Schmand
  • 1 Chilischote
  • 150g Ziegengouda
  • 30g Walnusskerne

Zubereitung

Für den Teig das Mehl, Salz, Butter und gehacktem Rosmarin mischen und solange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Anschließend ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen (ggf. in Frischhaltefolie einwickeln)

Für den Belag den Lauch putzen, in feine Ringe schneiden und anschließend gründlich waschen. Mit etwas Olivenöl in der Pfanne ca. 5 Minuten anbraten und anschließend beseitestellen. Mit Schmand und den Eiern glattrühren und mit Salz, Pfeffer und der entkernten und fein gehackten Chilischote würzen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den Teig ausrollen und in eine 26cm Springform auslegen. Den Teig am Rand etwas hochziehen. Anschließend den Belag darübergeben und gleichmäßig verteilen. Abschließend die gehackten Walnüsse  und den geriebenen Ziegengouda darüberstreuen. Bei 180°C ca. 45 Minuten backen.

 

Mexiko trifft auf Advent

Mit dem Kinderwallholz, das andere war nicht auffindbar und ja Wallholz schreibt sich laut Duden tatsächlich mit zwei LL, die Schweizer ticken doch anders,  haben wir die Mais-Tortillas ausgerollt und anschließend in Öl ausgebacken und herzhaft gefüllt. Ab in den Ofen und parallel an die Nachspeise. Jetzt wurde es dann doch noch adventlich: Ein Weihnachtstiramisu im 1-2-3 Schichtverfahren. 

Da blieb mehr Zeit für den Tages- oder doch gleich den Jahresrückblick.

 

Haselnusskuchen

Zutaten

  • 125g ganze Haselnüsse, geschält
  • 100g Butter
  • 125g Zucker
  • 4 große Eier
  • 2 EL Mehl
  • 125g Ricotta
  • 2 TL Zitronenschale
  • 6 EL Aprikosen Konfitüre
  • 25g Zartbitterschokolade

Backofen auf 200°C vorheizen. Haselnüsse im Ofen leicht bräunlich rösten, dann klein hacken.

Eier trennen. Weiche Butter, die ½ Zuckermenge und die Eigelbe verquirlen. Mehl unterrühren.

In einer separaten Schüssel – Ricotta auflockern, gehackte Nüsse und die Zitronenschale zugeben und vermischen. Ricotta-Nuss-Zitrone-Mischung   unter die Butter-Zucker-Eigelb-Mehl-Mischung heben.

Eiweiße mit dem restlichen Zucker steifschlagen. Und allem unterheben.

In einer gefetteten Springform (25cm.) ca. 30 min backen. Abkühlen lassen. Aprikosenkonfitüre mit einem EL Wasser verdünnen und auf dem kalten Kuchen verteilen. Schokolade über den Kuchen reiben.

Spaghetti alla puttanesca

Zutaten

  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Sardellen
  • Olivenöl
  • Tomaten
  • Peperoni
  • Oliven11
  • Kapern
  • Pfeffer, Oregano, Salz
  • Spaghetti

Zubereitung

Zur Zubereitung werden zuerst Knoblauch und Zwiebeln sowie eingelegte Sardellen in Olivenöl angeschwitzt, bis die Sardellen zerfallen. Anschließend werden Tomaten und scharfe Peperoni hinzugegeben, mit Pfeffer und Oregano gewürzt und die Sauce sämig gekocht. Zum Schluss werden noch entsteinte, zerkleinerte schwarze Oliven und Kapern beigemengt, dann die Sauce mit separat gekochten Spaghetti vermischt.

Miesmuschen in Tomaten- Weißweinsauce

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  • 2 kg Miesmuscheln frisch
  • 500 g Strauchtomaten
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Chilischote
  • 1 Bund Petersilie glatt frisch
  • 1 Zwiebel, groß
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl extra vergine
  • 1 Prise Salz Pfeffer
  • 0,4 l Weißwein
  • 0,5 l Fischfond
  • 4 Stück Möhren
  • 0,25 Stück Knollensellerie frisch
  • 1 Lorbeerblatt

Zwiebel, Knoblauch, Möhren sowie den Knollensellerie waschen, schälen in klein Würfeln und in einem großen Topf unter Zugabe von Olivenöl anschmoren.

Die Flüssigkeit der Miesmuscheln, Weißwein, Fischfond, Zitronensaft, Chilischote, gewürfelte Tomaten, Petersilie in den Topf geben und mit Salz & Pfeffer aufkochen und abschmecken.

Die Miesmuscheln waschen, geöffnete Miesmuscheln entfernen.

Wenn der Sud stark kocht, die Muscheln hinzugeben und für ca. 8 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen. Vorsicht: Nicht geöffnete Muscheln sollten nicht mit Gewalt geöffnet werden. Geschlossene Muscheln sollten nicht verzehrt werden.

Der Süden lässt grüßen

Erneut ein italienischer Abend im Hinterhaus. Geprägt von wenigen Zutaten, die frisch verarbeitetet wurden.

Vorspeise Salat aus Ochsherztomaten (siehe Struktur), Büffelmozzarella (zerfällt leicht), frischem Basilikum und gutem Olivenöl (aus Sizilien, Weinladen in der Wiehre).

Antipasti: Ziegenfrischkäse auf Aubergine (beim anbraten nicht am Olivenöl sparen) und frischem Baguette.

Pasta: Spaghetti mit zweierlei selbstgemachtem Pesto.
grün: viel frischer Basilikum, Pinienkerne, Meersal, Parmesan

Dolce: crema fritta an Sauerkirsch-Rotweinsauce
Das Rezept würde den Rahmen hier sprengen, aber es lohnt sich. Bei Interesse einfach kommentieren, ich schicke es zu.

 

Cantuccini

Cantuccini (selbst gemacht)
Zutaten

  • 280 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier plus 2 Eigelb
  • 100 g ungeschälte, grob gehackte Mandeln
  • 50 g gemahlene Mandeln

Mehl mit dem Backpulver sieben. Alle Zutaten (außer einem 1 Eigelb) hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Den Teig in 4 gleich große Stücke teilen und ausrollen (2,5 bis 3 cm Durchmesser). Die Teigrollen mit dem übrigen Eigelb bestreichen und anschließend für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen (185 Grad, Ober/Unterhitze).
Die goldgelben Rollen aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. So lange sie noch warm sind in gut ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
Damit die Cantuccini ihre typische Konsistenz bekommen, nochmals für ca. 5 Minuten in den Ofen schieben. Fertig.
Trocken und kühl aufbewahrt halten sie problemlos 4-6 Wochen frisch.

Spinat-Salat

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Zutaten

  • 200 Spinat
  • 50 g Pinienkerne
  • 50 g getrocknete Tomaten (ohne Öl)

Dressing

  • 1 Schalotte
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 3 EL Weißweinessig
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Spinat waschen, harte Stile entfernen und in feine Streifen schneiden.
Pinienkerne anrösten.
Getroknete Tomaten kurz waschen und ebenfalls in Streifen schneiden.
Knoblauch schälen und pressen, Schalotten und Petersilie sehr fein hacken.
Das Olivenöl langsam in die übrigen Zutaten des Dressings einrühren.

Den Salat schon 30 Minuten vor dem Essen anrichten, damit das Dressing gut einzieht und der Spinat weicher wird.