Dolmeh Barg-e Mou – gefüllte Weinblätter

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Zutaten

  • 150g Weinblätter
  • 200g Lammhackfleisch
  • 70g Reis
  • 30g halbe gelbe Erbsen
  • 1 Zwiebel
  • Kurkuma
  • frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill, Minze)
  • 1 EL Rosinen
  • 1 EL Zucker
  • Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Öl

Zubereitung

Den Reis in Salzwasser kochen. Die gelben Erbsen ebenfalls kochen und beides beseite stellen. Die Rosinen 5 Minuten in heißes Wasser einlegen.

In einer Pfanne die gehackte Zwiebel und das Hackflscih anbraten. Mit Salz, Pfeffer und 1/2 TL Kurkuma abschmecken.

Die Kräuter waschen und klein hacken. Anschließend Reis, Erbsen, Hackfleisch  und Kräuter gut in einer Schüssel vermengen.

Die Weinblätter in Salzwasser kurz kochen und abtropfen lassen.

So werden die Dolmeh gewickelt: 2 Weinblätter in der Hand quer übereinander legen und 1 EL Füllung darauf geben. Von vier Seiten einschlagen, dabei verschließt die letzte Seite die Dolmeh und hält sie zusammen. Bei Bedarf ein drittes Weinblatt zur Sicherung darüberlegen.

Die fertig gewickelten Dolmeh in einem großen Topf mit Öl in mehreren Lagen schichten. Zitronensaft, 200 ml Wasser, Zucker, Pfeffer und Salz vermischen und dazugeben. Den Topf abdecken und die Dolmen bei mittlerer Temperatur ca. 45 Minuten köcheln lassen.

Persischer Abend bei Robert

In leicht dezimierter Besetzung (Sebastian reist in Portugal umher, Philipp musste arbeiten) haben wir diesmal ein kleines Festmahl der Persischen Küche zubereitet. Die Idee dazu hatte ich, nachdem ich kürzlich einige typisch persische Rezepte bei einem Kochkurs kennengelernt hatte, der von Ali Parvizi in Freiburg geleitet wurde.

Auf dem Menü standen: 

Man sieht, dass wir uns ziemlich viel vorgenommen hatten, dafür dass wir nur zu Dritt waren, aber bis auf die Nachspeise haben wir alles geschafft zuzubereiten (wir haben die Datteln pur gegessen und dazu etwas Eis aus dem Tiefkühlfach. Das Halwa-Rezept gibt’s trotzdem). Jedenfalls hatten wir gut zu tun, der Schweiß stand uns auf der Stirn, aber wir konnten zeigen, dass wir ein prima Team in der Küche sind.

Aus dem Menü haben wir einige Erkenntnisse gewonnen:

  • wenn man einen guten Metzger vor Ort hat, der gutes Lammfleisch anbietet, ist das eine gute Abwechslung zu Schwein, Rind und Geflügel und kostet nicht die Welt.
  • die Variante, frischen Spinat mit Joghurt zuzubereiten, ist wesentlich frischer und interessanter, als das bei uns üblichere Rahmspinat-Gepansche
  • Torschi ist für unsere Geschmäcker etwas gewöhnungsbedürftig, aber eine leckere Beilage, die mit der Zeit (man kann das monatelang einlegen) wohl noch besser wird. Es erinnert entfernt an Mixed Pickles, wie ich finde…
  • die gefüllten Weinblättern erhalten eine ganz eigene Form, je nachdem, wer sie zubereitet. Aber sie schmecken immer gut und fallen in der Regel nicht auseinander. Die Füllung kann man übrigens auch super als Beilage servieren, wenn man mal keine Weinblätter im Haus hat.
  • Die persische Küche ist, obwohl sie mit der indischen Küche verwandt ist, in keinster Weise scharf, sondern basiert eher auf einer Vielzahl von Gewürzen und Kräutern

Das nächste Mal sind wir hoffentlich wieder in kompletter Besetzung und werden bei Vincent was Schönes zaubern.

Im Internet gibt es übrigens ein gutes Verzeichnis vieler persischer Gerichte von Axel Meschgbiz: klick